Der Jubiläumsgrat im Winter: Ein anspruchsvolles Ziel im Wetterstein.
Mit der ersten Bahn geht es auf die Zugspitze – Beton trifft auf Berg. Aber nicht lang 😉
Von der Gipfelplattform geht es mit den ersten Sonnenstrahlen über den Gipfel und von dort in Richtung unserer Tagesbeschäftigung: Dem Jubiläumsgrat.
Vor uns liegen ca. 8 km Gratkletterei mit ca. 1000hm Aufstieg, ca. 1800hm Abstieg und Schwierigkeiten bis UIAA 3. Der Grat verläuft über die Gipfel der Inneren, mittleren und äußeren Höllentalspitze sowie über die Vollkarspitze (In dieser Reihenfolge). Von dort geht es unterhalb des Hochblassens in die Grießkarscharte.
Der Abstieg erfolgt über die Alpspitze und dann über die Ferrata runter zur Bergstation der Osterfelderbahn. Die letzte Bahn fährt dort im Winter um 16.30 Uhr. Zur Alpspitze rauf sind es ca. 300Hm und 600Hm Abstieg über die Ferrata.
Nach einem Getränk am Osterfelder geht es für uns ganz bequem mit der Bahn zurück nach Garmisch.
Der Grat ist nur teilweise und an den technisch schwersten Stellen versichert. Auf dem ganzen Grat ist stürzen keine gute Idee. Oft sehr ausgesetzt fordert die Tour auf Ihrer ganzen Länge volle Konzentration und den ganzen Bergsteiger.
Länge
Länge: insg. ca. 8km Aufstieg: ca. 1000m, Abstieg: ca. 1800m
Schwierigkeit
über weite Teile anspruchsvolles Gehgelände, UIAA 1-2 und stellenweise 3
Zeit
ca. 6-10 Stunden für den gesamten Grat
Jahreszeit
Winter: Dezember – April
Fazit
Anspruchsvolle, klassische Tour. Braucht sich aufgrund ihrer Länge nicht vor den Westalpen verstecken.