Zugspitze Verhältnisse und Webcam

Webcams und Verhältnisse rund um die Zugspitze

Aktuelle Verhältnisse

Hier findest du Infos zu den aktuellen Verhältnissen rund um die Zugspitze.

 

Das ersetzt natürlich keine eigene Tourenplanung und für alle Angaben wird keine Gewähr übernommen!

3 weeks ago
#höllental: brauchbare Verhältnisse. Oben zwar noch Schnee aber alles durchfeuchtet. https://t.co/gTDGXJlwwi Zugspitze_Infos photo
3 weeks ago
#höllental: es liegt Schnee ab dem grünen Buckel.. https://t.co/YxMH0XN2oZ Zugspitze_Infos photo
1 month ago
#Eisenzeit: die Eisenzeit ist wegen Seilzugsarbeiten für die neue Seilbahn GESPERRT. Die Sperrung wird mehrere Wochen anhalten. https://t.co/jJ3n5olYG3 Zugspitze_Infos photo
2 months ago
#höllental: im oberen Teil vereist und verschneit. Ca ab Hälfte oberer Klettersteig
2 months ago
#Jubiläumsgrat: im ersten Teil nach der zugspitze vereist. Siehe Webcam

Hier findest du die wichtigsten Webcams und Wetterinfos für die Zugspitze. Von der Webcam am Wank lässt sich relativ nah an den Gletscher im Höllental heranzoomen.

Die wichtigsten Hütten für die verschiedenen Anstiege sind:

Generell empfiehlt sich eine frühzeitige Planung. Erfahrungsgemäß sind die Hütten im Sommer ca. 3 Monate im Voraus ausgebucht.

Ganz unten findest du noch einen Link zu den aktuellen Fahrzeiten der Zugspitzbahn. Um vom Gipfel mit der Bahn ins Tal zu kommen gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder in ca. 10 Minuten direkt mit der Seilbahn zum Eibsee (wird im Moment neu gebaut) und von dort mit dem Zug weiter nach Grainau oder mit der Seilbahn ans Zugspitzplatt und von dort mit der Zahnradbahn in ca. 1 Stunde über den Eibsee nach Grainau.

Ausrüstung für die Zugspitze durchs Höllental:

Der Weg durch das Höllental führt über zwei Klettersteige und einen Gletscher zum Gipfel der Zugspitze. Man braucht also die komplette (!) Klettersteigausrüstung bestehend aus:

  • Helm
  • Hüftgurt
  • Klettersteigset

sowie für den Gletscher:

  • Steigeisen sobald er blank ist
  • Wanderpickel
  • evtl. ein Seil zum überwinden der Randkluft

Unterwegs gibt es zwei Möglichkeiten Wasser aufzufüllen: An der Höllentalangerhütte oder kurz nach dem ersten Klettersteig und vor den grünen Buckel am Bach.

Hier kommst du zu den geführten Touren an der Zugspitze: Zugspitz Touren

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Zeit

Das Höllental ist mit insgesamt über 700Kletterstieg-Höhenmetern und dem Höllentalferner der anspruchsvollste Normalweg auf die Zugspitze. Die Tour ist sehr populär und gerade am Wochenende stark frequentiert.

  • null

    Schwierigkeit

    Die Schwierigkeit der Tour liegt vor allem in der Länge und darin, das die Hauptschwierigkeiten im oberen Drittel warten. Es warten zwei Klettersteige mit Stellen bis C/D und über weite strecken A/B. Der erste Klettersteig hat ca. 100hm und der zweite ca. 600hm.

    Der Gletscher ist, solang er weine Fernauflage hat, teilweise auch gut ohne Steigeisen zu begehen. Sobald er blank ist sind dieses aber unabdingbar. Der Gletscher hat eine maximal Steilheit von ca. 40° und ist spaltig. Um die Randkluft schnell und effizient zu überwinden, empfiehlt es sich, die Seteigeisen schon auszuziehen sobald man gut steht und BEVOR man an der Reihe ist.

  • null

    Zeitplan

    Bis zur Höllentalangerhütte: ca. 2 Stunden / 600 Höhenmeter

    Weiter bis zum Gipfel: ca. 5-7 Stunden / 1700 Höhenmeter

    Im Hochsommer (Juni, Juli & August) ist die Gewittergefahr häufig hoch. Typischerweise treten Wärmegewitter ab ca. 12.00 Uhr vermehrt auf. Ist ist daher ratsam bis um 12.00 Uhr am Gipfel zu sein!

  • null

    Jahreszeit

    Je nach Schneemenge im Winter, ist das Höllental ab ca. Anfang-Mitte Juni zu begehen. Die saison endet mit den ersten Schneefällen im Herbst.

  • null

    Stützpunkt

    Nach der Höllentalklamm steht die 2015 neu gebaute Höllentalangerhütte. Die Hütte hat von Ende Mai/Anfang Juni bis September geöffnet und bietet 106 Personen Platz. Die Hütte ist an den Wochenenden ca. 2-3 Monate im Voraus ausgebucht.

    https://www.davplus.de/hoellentalangerhuette

  • null

    Ausrüstung

    Der Weg durch das Höllental führt über zwei Klettersteige und einen Gletscher zum Gipfel der Zugspitze. Man braucht also die komplette (!) Klettersteigausrüstung bestehend aus:

    • Helm
    • Hüftgurt
    • Klettersteigset

    sowie für den Gletscher:

    • Steigeisen sobald er blank ist
    • Wanderpickel
    • evtl. ein Seil zum überwinden der Randkluft
  • null

    Gefahren

    Die drei größten Gefahren im Höllental sind der Gletscher mit seiner Randkluft (evtl. Seilsicherung) , Steinschlag im oberen Teil der Tour (Helm!!) und die Gewittergefahr. Vor allem die Gewittergefahr wird häufig unterschätzt. Wer das kurze Gedankenexperiment wagen möchte, kann sich einen hohen Berg mit einer Menge Eisen vorstellen. Wie an einem Klettersteig üblich, ist das Eisen in Form eines Drahtseil über weite Strecken verteilt und der Klettersteiggeher hängt, mit seinem inzwischen wahrscheinlich nassen Klettersteigset, an eben diesem Eisen. Daher empfiehlt es sich, den Gipfel mit Puffer VOR der ersten Gewitterfront zu erreichen.

  • null

    Gut zu Wissen

    Unterwegs gibt es zwei Möglichkeiten Wasser aufzufüllen: An der Höllentalangerhütte oder kurz nach dem ersten Klettersteig und vor dem grünen Buckel am Bach.

  • null

    Geführte Tour

    Hier gehts zur geführten Tour durch’s Höllental auf die Zugspitze mit Bergführer

Download GPS Track

Hier kannst du dir den GPS-Track als GPX runterladen

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Die Skitouren führen über gletscherfreies Gelände. Du brauchst ausreichend Kondition für Aufstiege bis zu ca. 1200 Höhenmetern. Manchmal bietet es sich an, zwei kleinere Touren an einem Tag zu unternehmen oder im Zuge einer Überschreitung mehrere Gipfel zu kombinieren. Für die Aufstiege ist Spitzkehrentechnik erforderlich. Übung im Umgang mit Harscheisen ist empfehlenswert. Die Abfahrten erfordern sicheres Fahren in alpinem Gelände.

Ausrüstung

Durch den Golfstrom und das offene Meer, herrschen in Island auch im Winter überwiegend Temperaturen um Null Grad Celsius. Die Temperaturen lassen sich am ehesten mit dem Temperaturen in des Ostalpen im Januar/Februar vergleichen. Wesentlich kälter, besonders bei Wind, kann es auf den Bergen werden. Mit der Anmeldung kommt eine detaillierte Ausrüstungsliste um diversen Empfehlungen.

Zusatzinformation

Unterlagen
Mit Deiner Buchungsbestätigung erhältst du:
– Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
– ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
– Rechnung

Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Flug München – Reykjavik/Keflavik und Fahrt nach Hvammstangi
Direktflug von München nach Reykjavik. Ankunft auf Island gegen 16 Uhr am internationalen Flughafen Keflavik, der sich ca. 40 km außerhalb von Reykjavik im äußersten Südwesten Islands befindet. Auf der Fahrt (Leihfahrzeug/Kleinbus) entlang der Westküste und durch das Landesinnere durchqueren wir dünn besiedeltes Farmerland. Die roten Dächer der Famergebäude stechen aus der winterlichen Landschaft hervor, Islandponys mit struppigen Mähnen weiden auf gefrorenen oder dampfenden Böden. Insel aus Feuer und Eis. Hotel bei Hvammstangi, schon fast im Norden der Insel.
Ca. 200 km/3 Std. Fahrzeit

2. Tag: Fahrt nach Siglufjördur und erste Skitour
Bald ist die Trollhalbinsel (Tröllaskagi) im Norden Islands erreicht. Die Berge werden höher und schneereicher. Der kleine Ort Siglufjördur liegt „versteckt“ in einem Fjord. Hier beziehen Sie Ihr Zimmer im großzügig angelegten Hotel Siglu. Danach unternehmen wir eine erste Skitour in den direkt vom Fjord aufsteigenden Bergen. Wer möchte, kann auch im kleinen Skigebiet von Siglufjördur die ersten Schwünge ziehen.
Ca. 180 km/2-3 Std. Fahrzeit

3. bis 6. Tag: Skitouren auf Island
Auf der Troll-Halbinsel, ganz im Norden Islands, befinden wir uns nahe am Polarkreis, inmitten von einem Skitouren-Paradies: Versteckte Fjorde, Berge, die aus dem Meer ragen und sich landeinwärts in gestaffelte Gebirgskämme fortsetzen. Die höchsten Gipfel sind rund 1300 m hoch. Nur wenige Skitourengeher sind hier unterwegs. Weite, baumfreie Hänge soweit das Auge reicht…traumhaft. Ebenso die Ruhe über der nördlichen Landschaft. Gletscherfreie Aufstiege von rund 600 bis etwa 1200 Höhenmeter sowie Abfahrten in alle Himmelsrichtungen sind möglich. Bei geringen Gipfelhöhen können mehrere Gipfel aneinander gereiht werden. Die Anfahrtzeiten zu den Skitouren liegen bei wenigen bis rund 30 Minuten, und wenn wir Lust haben, können wir auch mal ein Stück weiter fahren. Mit unserem Leihfahrzeug sind wir völlig flexibel. Die Skitouren werden täglich vom Bergführer ausgewählt, angepasst an das Wetter, der Lawinensituation und je nachdem, wo der „beste Pulver“ ist.

7. Tag: Nochmals Skitour und Fahrt zurück nach Reykjavik
Zuerst unternehmen wir nochmals eine kürzere Skitour. Nach einer letzten Abfahrt verlassen wir die Skitourenberge der Troll-Halbinsel und fahren mit dem Leihfahrzeug zurück nach Reykjavik. Unterwegs beeindrucken wieder die vielen Bilder des weiten Farmlandes, der tief ins Land ragenden Fjorde und die Ruhe der nördlichen Landschaft. Reykjavik dagegen ist eine Großstadt, rund ein Drittel der gut 300.000 Bewohner Islands lebt in der nördlichsten Hauptstadt der Welt. Am Abend speisen wir in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt, die sich in den letzten Jahren zu einem Szene-Treff für Künstler, Musikanten etc. entwickelt hat.

8. Tag: Fahrt zum Flughafen Reykjavik/Kevlavik und Rückflug
Früh am Morgen Fahrt zum Flughafen und Direktflug zurück nach München.

Unterkunft

In Siglufjördur wohnen Wir in Bestlage direkt am kleinen Hafen im gleichnamigen Fjord. Das 4-Sterne-Hotel Siglo bietet wohnliche Zimmer, einen großzügigen Aufenthaltsbereich inklusive gemütlicher Kaminecke. Nach den Skitouren kann man angenehm im „Outdoor-Hot-Tub“ entspannen, und vor dem Abendessen trifft man sich an der Bar. Die Küche bietet erlesene Gerichte, beim Dinieren genießen Wir den Blick auf Hafen, Fjord und Berge. In Hvammstangi und in Reykjavik sind Wir in ordentlichen 3-Stern-Häusern untergebracht.

Bericht Island 2015

Norwegen 2014: Nach einer gelungen Skitourenwochen in den Lyngenalpen sitzen wir an Bord der Polargirl und sinnieren über neue Ziele 2015. Zuerst nur eine Idee, wird der Plan nach Island zu fahren schnell Realität. Der Sommer kommt, der Sommer geht und schon stehen wir zu sechst am Flughafen in München und warten auf unseren Flieger nach Reykjavik.

Island – eine doch recht große Insel im Atlantik

Bekannt für seine atemberaubende Natur, Geysire und natürlich Islandpferde. Das sich die Insel auch hervorragend zu Skifahren eignet lässt sich bald erahnen. Warum? Keine Baumgrenze da es so gut wie keine Bäume gibt, perfekte Steilheiten an Bergen mit bis zu 1300m und eine Schneesicherheit die wir in Bayern nur noch aus Erzählungen unserer Großeltern kennen.

Wir landen am frühen Abend in Reyjavik und fahren, begleitet von Nordlichtern einmal über die Insel zu unserem Ausgangpunkt in Dalvik. Die erste Skitour am nächsten Morgen führt uns auf den Mulakolla. Schnell wird klar was es bedeutet in Island Skitouren zu gehen: Außer uns entweder kein oder nur wenige Menschen unterwegs, jeden Tag Spurarbeit leisten und frische Spuren in unverspurte Hänge ziehen – hartes Los. Die nächsten Tage sind geprägt von zum Teil wechselhaften Wetter, zum Teil sehr viel Neuschnee, unvergesslichen Touren, sehr viel Lachen, viel Zeit zum entspannen im Hottub vor der Haustür oder dem Thermalbad von Akureyri.

Fazit: Mein neues Lieblingsgebiet und auf alle Fälle eine Reise wert. Vielen Dank an die geniale Gruppe 2015 und die gute Zeit!

Ludwig Karrasch, Bergführer

+ Höllental

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ca.
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Stunden
Zeit

Das Höllental ist mit insgesamt über 700Kletterstieg-Höhenmetern und dem Höllentalferner der anspruchsvollste Normalweg auf die Zugspitze. Die Tour ist sehr populär und gerade am Wochenende stark frequentiert.

  • null

    Schwierigkeit

    Die Schwierigkeit der Tour liegt vor allem in der Länge und darin, das die Hauptschwierigkeiten im oberen Drittel warten. Es warten zwei Klettersteige mit Stellen bis C/D und über weite strecken A/B. Der erste Klettersteig hat ca. 100hm und der zweite ca. 600hm.

    Der Gletscher ist, solang er weine Fernauflage hat, teilweise auch gut ohne Steigeisen zu begehen. Sobald er blank ist sind dieses aber unabdingbar. Der Gletscher hat eine maximal Steilheit von ca. 40° und ist spaltig. Um die Randkluft schnell und effizient zu überwinden, empfiehlt es sich, die Seteigeisen schon auszuziehen sobald man gut steht und BEVOR man an der Reihe ist.

  • null

    Zeitplan

    Bis zur Höllentalangerhütte: ca. 2 Stunden / 600 Höhenmeter

    Weiter bis zum Gipfel: ca. 5-7 Stunden / 1700 Höhenmeter

    Im Hochsommer (Juni, Juli & August) ist die Gewittergefahr häufig hoch. Typischerweise treten Wärmegewitter ab ca. 12.00 Uhr vermehrt auf. Ist ist daher ratsam bis um 12.00 Uhr am Gipfel zu sein!

  • null

    Jahreszeit

    Je nach Schneemenge im Winter, ist das Höllental ab ca. Anfang-Mitte Juni zu begehen. Die saison endet mit den ersten Schneefällen im Herbst.

  • null

    Stützpunkt

    Nach der Höllentalklamm steht die 2015 neu gebaute Höllentalangerhütte. Die Hütte hat von Ende Mai/Anfang Juni bis September geöffnet und bietet 106 Personen Platz. Die Hütte ist an den Wochenenden ca. 2-3 Monate im Voraus ausgebucht.

    https://www.davplus.de/hoellentalangerhuette

  • null

    Ausrüstung

    Der Weg durch das Höllental führt über zwei Klettersteige und einen Gletscher zum Gipfel der Zugspitze. Man braucht also die komplette (!) Klettersteigausrüstung bestehend aus:

    • Helm
    • Hüftgurt
    • Klettersteigset

    sowie für den Gletscher:

    • Steigeisen sobald er blank ist
    • Wanderpickel
    • evtl. ein Seil zum überwinden der Randkluft
  • null

    Gefahren

    Die drei größten Gefahren im Höllental sind der Gletscher mit seiner Randkluft (evtl. Seilsicherung) , Steinschlag im oberen Teil der Tour (Helm!!) und die Gewittergefahr. Vor allem die Gewittergefahr wird häufig unterschätzt. Wer das kurze Gedankenexperiment wagen möchte, kann sich einen hohen Berg mit einer Menge Eisen vorstellen. Wie an einem Klettersteig üblich, ist das Eisen in Form eines Drahtseil über weite Strecken verteilt und der Klettersteiggeher hängt, mit seinem inzwischen wahrscheinlich nassen Klettersteigset, an eben diesem Eisen. Daher empfiehlt es sich, den Gipfel mit Puffer VOR der ersten Gewitterfront zu erreichen.

  • null

    Gut zu Wissen

    Unterwegs gibt es zwei Möglichkeiten Wasser aufzufüllen: An der Höllentalangerhütte oder kurz nach dem ersten Klettersteig und vor dem grünen Buckel am Bach.

  • null

    Geführte Tour

    Hier gehts zur geführten Tour durch’s Höllental auf die Zugspitze mit Bergführer

Download GPS Track

Hier kannst du dir den GPS-Track als GPX runterladen

+ Reintal

Charakter der Reise und persönliche Voraussetzungen

Die Skitouren führen über gletscherfreies Gelände. Du brauchst ausreichend Kondition für Aufstiege bis zu ca. 1200 Höhenmetern. Manchmal bietet es sich an, zwei kleinere Touren an einem Tag zu unternehmen oder im Zuge einer Überschreitung mehrere Gipfel zu kombinieren. Für die Aufstiege ist Spitzkehrentechnik erforderlich. Übung im Umgang mit Harscheisen ist empfehlenswert. Die Abfahrten erfordern sicheres Fahren in alpinem Gelände.

Ausrüstung

Durch den Golfstrom und das offene Meer, herrschen in Island auch im Winter überwiegend Temperaturen um Null Grad Celsius. Die Temperaturen lassen sich am ehesten mit dem Temperaturen in des Ostalpen im Januar/Februar vergleichen. Wesentlich kälter, besonders bei Wind, kann es auf den Bergen werden. Mit der Anmeldung kommt eine detaillierte Ausrüstungsliste um diversen Empfehlungen.

Zusatzinformation

Unterlagen
Mit Deiner Buchungsbestätigung erhältst du:
– Informationen zur weiteren Buchungsabwicklung
– ausführliche Ausrüstungs- und Checkliste für diese Reise
– Rechnung

+ Stopselzieher

Vorgesehener Reiseverlauf

1. Tag: Flug München – Reykjavik/Keflavik und Fahrt nach Hvammstangi
Direktflug von München nach Reykjavik. Ankunft auf Island gegen 16 Uhr am internationalen Flughafen Keflavik, der sich ca. 40 km außerhalb von Reykjavik im äußersten Südwesten Islands befindet. Auf der Fahrt (Leihfahrzeug/Kleinbus) entlang der Westküste und durch das Landesinnere durchqueren wir dünn besiedeltes Farmerland. Die roten Dächer der Famergebäude stechen aus der winterlichen Landschaft hervor, Islandponys mit struppigen Mähnen weiden auf gefrorenen oder dampfenden Böden. Insel aus Feuer und Eis. Hotel bei Hvammstangi, schon fast im Norden der Insel.
Ca. 200 km/3 Std. Fahrzeit

2. Tag: Fahrt nach Siglufjördur und erste Skitour
Bald ist die Trollhalbinsel (Tröllaskagi) im Norden Islands erreicht. Die Berge werden höher und schneereicher. Der kleine Ort Siglufjördur liegt „versteckt“ in einem Fjord. Hier beziehen Sie Ihr Zimmer im großzügig angelegten Hotel Siglu. Danach unternehmen wir eine erste Skitour in den direkt vom Fjord aufsteigenden Bergen. Wer möchte, kann auch im kleinen Skigebiet von Siglufjördur die ersten Schwünge ziehen.
Ca. 180 km/2-3 Std. Fahrzeit

3. bis 6. Tag: Skitouren auf Island
Auf der Troll-Halbinsel, ganz im Norden Islands, befinden wir uns nahe am Polarkreis, inmitten von einem Skitouren-Paradies: Versteckte Fjorde, Berge, die aus dem Meer ragen und sich landeinwärts in gestaffelte Gebirgskämme fortsetzen. Die höchsten Gipfel sind rund 1300 m hoch. Nur wenige Skitourengeher sind hier unterwegs. Weite, baumfreie Hänge soweit das Auge reicht…traumhaft. Ebenso die Ruhe über der nördlichen Landschaft. Gletscherfreie Aufstiege von rund 600 bis etwa 1200 Höhenmeter sowie Abfahrten in alle Himmelsrichtungen sind möglich. Bei geringen Gipfelhöhen können mehrere Gipfel aneinander gereiht werden. Die Anfahrtzeiten zu den Skitouren liegen bei wenigen bis rund 30 Minuten, und wenn wir Lust haben, können wir auch mal ein Stück weiter fahren. Mit unserem Leihfahrzeug sind wir völlig flexibel. Die Skitouren werden täglich vom Bergführer ausgewählt, angepasst an das Wetter, der Lawinensituation und je nachdem, wo der „beste Pulver“ ist.

7. Tag: Nochmals Skitour und Fahrt zurück nach Reykjavik
Zuerst unternehmen wir nochmals eine kürzere Skitour. Nach einer letzten Abfahrt verlassen wir die Skitourenberge der Troll-Halbinsel und fahren mit dem Leihfahrzeug zurück nach Reykjavik. Unterwegs beeindrucken wieder die vielen Bilder des weiten Farmlandes, der tief ins Land ragenden Fjorde und die Ruhe der nördlichen Landschaft. Reykjavik dagegen ist eine Großstadt, rund ein Drittel der gut 300.000 Bewohner Islands lebt in der nördlichsten Hauptstadt der Welt. Am Abend speisen wir in einem gemütlichen Lokal in der Altstadt, die sich in den letzten Jahren zu einem Szene-Treff für Künstler, Musikanten etc. entwickelt hat.

8. Tag: Fahrt zum Flughafen Reykjavik/Kevlavik und Rückflug
Früh am Morgen Fahrt zum Flughafen und Direktflug zurück nach München.

Unterkunft

In Siglufjördur wohnen Wir in Bestlage direkt am kleinen Hafen im gleichnamigen Fjord. Das 4-Sterne-Hotel Siglo bietet wohnliche Zimmer, einen großzügigen Aufenthaltsbereich inklusive gemütlicher Kaminecke. Nach den Skitouren kann man angenehm im „Outdoor-Hot-Tub“ entspannen, und vor dem Abendessen trifft man sich an der Bar. Die Küche bietet erlesene Gerichte, beim Dinieren genießen Wir den Blick auf Hafen, Fjord und Berge. In Hvammstangi und in Reykjavik sind Wir in ordentlichen 3-Stern-Häusern untergebracht.

+ Gatterl

Bericht Island 2015

Norwegen 2014: Nach einer gelungen Skitourenwochen in den Lyngenalpen sitzen wir an Bord der Polargirl und sinnieren über neue Ziele 2015. Zuerst nur eine Idee, wird der Plan nach Island zu fahren schnell Realität. Der Sommer kommt, der Sommer geht und schon stehen wir zu sechst am Flughafen in München und warten auf unseren Flieger nach Reykjavik.

Island – eine doch recht große Insel im Atlantik

Bekannt für seine atemberaubende Natur, Geysire und natürlich Islandpferde. Das sich die Insel auch hervorragend zu Skifahren eignet lässt sich bald erahnen. Warum? Keine Baumgrenze da es so gut wie keine Bäume gibt, perfekte Steilheiten an Bergen mit bis zu 1300m und eine Schneesicherheit die wir in Bayern nur noch aus Erzählungen unserer Großeltern kennen.

Wir landen am frühen Abend in Reyjavik und fahren, begleitet von Nordlichtern einmal über die Insel zu unserem Ausgangpunkt in Dalvik. Die erste Skitour am nächsten Morgen führt uns auf den Mulakolla. Schnell wird klar was es bedeutet in Island Skitouren zu gehen: Außer uns entweder kein oder nur wenige Menschen unterwegs, jeden Tag Spurarbeit leisten und frische Spuren in unverspurte Hänge ziehen – hartes Los. Die nächsten Tage sind geprägt von zum Teil wechselhaften Wetter, zum Teil sehr viel Neuschnee, unvergesslichen Touren, sehr viel Lachen, viel Zeit zum entspannen im Hottub vor der Haustür oder dem Thermalbad von Akureyri.

Fazit: Mein neues Lieblingsgebiet und auf alle Fälle eine Reise wert. Vielen Dank an die geniale Gruppe 2015 und die gute Zeit!

Ludwig Karrasch, Bergführer

+ Eisenzeit

Übernachtungsempfehlungen in Garmisch-Partenkirchen

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Gästehaus Angela

Gemütliche Unterkunft in Garmisch-Partenkirchenwww.gaestehaus-angela.com »

Webcam Zugspitze

mit Blick auf den Gipfel und den Jubiläumsgrat

Webcam Meilerhütte

mit Blick auf das Reintal und das Zugspitzplatt

Webcam Wank

mit Blick auf die Zugspitze und das Höllental

Webcam Osterfelder

mit Blick auf die Alpspitze

Wetter Zugspitze von YR.NO

Achtung auf Gewittergefahr!!

Wetter Zugspitze / Bergwetter

Link zur Seite des Alpenvereins

Fahrplan der Zugspitzbahn

Link zur Seite der Zugspitzbahn